Intensive Stationäre Betreuung (Kinderförderung I)
Bei der Kinderförderung handelt es sich um die Tagesbetreuung der Kinder stationär aufgenommener Eltern. Während diese sich ihren Therapien widmen, widmet sich ein Team, das aus unterschiedlichen pädagogischen Berufsgruppen besteht, den Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder.
Hierzu steht zunächst ein großer Gruppenraum zur Verfügung, der (angeleitetes) Zeichnen, Tuschen, Basteln oder das Praktizieren von Gesellschaftsspielen ermöglicht und zudem Bereiche aufweist, die als Bauecke und Puppenecke (mit begehbarem Holzhäuschen) zum kreativen Spielen bewegen oder als Kuschelecke zum Ausruhen einladen. Natürlich dürfen viele bunte Bücher in den Regalen nicht fehlen. (Vor-)leseecken entstehen immer wieder neu im Raum.
Direkt angrenzend befinden sich die kindgerechten Sanitäranlagen sowie ein Therapieraum, der flexibel für spezielle Formen der Einzelförderung genutzt wird. Außerdem gibt es einen direkten Zugang zum großzügig angelegten Spielplatz. Bei zu schlechtem Wetter lässt sich der Bewegungsdrang aber auch im vorhandenen Psychomotorikraum ausleben, in dem geturnt, gekreiselt oder im großen Feld Brennball gespielt werden kann.
Nachdem die Kinder mit einem Morgenkreis begrüßt wurden, finden die von den Pädagogen tagesstrukturell geplanten Angebote Statt. Unterbrochen werden die Förderaktivitäten durch drei ausgewogene Mahlzeiten täglich, welche in der zur Kinderförderung gehörenden Küche mit Essraum eingenommen werden. Am frühen Nachmittag stoßen auch die Schulkinder (bis 10 Jahre) in den Bereich der Kinderförderung. Sie werden, um eine altersentsprechendes Angebot zu Gewähr leisten, von weiteren Pädagogen betreut. Neben dem Freizeitangebot können sie auch einen Schulraum nutzen, der ein ruhiges Arbeiten ermöglicht.
Neben der pädagogischen Arbeit sind die Betreuer auch für Arztbegleitungen oder (gemeinsame) Einkäufe zuständig und übernehmen damit einen wesentlichen Teil elterlicher Betreuungsarbeit. Sie bieten in Verbindung mit der Wohlfühlatmosphäre des Förderungsbereiches einen heilenden Ausgleich für erfahrene und andauernde Belastungen der Kinder und erzeugen ein wertvolles, weil stabilisierendes Klima.
Am Ende der Förderungszeit werden die Kinder verabschiedet und wieder den Eltern übergeben. Diese verbringen das Abendessen und die nachfolgende Zeit gemeinsam mit ihrem Nachwuchs. Am Wochenende sind die Eltern ganztägig in der Verantwortung und Begleitung der Kinder.
Die TG Wilschenbruch und die Jugendhilfe Lüneburg ist Mitglied der