Spielplatz am Bockelsberg für mehr als 50.000 Euro saniert

aus: Lünepost 26./27. September 2009: Jugendhilfe freut sich über großzügige Spenden vom Lions-Club Lüneburg-Ilmenau
Lüneburg (sta). Es ist gar nicht so lange her, dass der Spielplatz am Bockelsberg zwischen Uelzener Straße und Düvelsbrooker Weg völlig verwildert war. „Er lag im Dornröschen-schlaf“, erinnert sich Annette Brand, Präsidentin des Lions-Clubs Lüneburg. Ilmenau. Der Club, der sich für Kinder- und Jugendprojekte einsetzt, entschloss sich im Winter 2007, den Spielplatz wiederzubeleben, den auch Kinder aus der Therapeutischen Gemeinschaft TG Wilschenbruch der Jugendhilfe Lüneburg nutzen.

Täglich spielen dort Mitarbeiter der Jugendhilfe mit den 2- bis 6-jährigen Kindern der Klienten, an den Wochenenden sind in der Regel auch die Eltern dabei. „Es ist aber auch ein öffentlicher Spielplatz, so schaffen wir die Integration dieser Familien in die Region“, erklären Annette Brand und Heidrun Girrulat, stellvertretende Leiterin der Einrichtung in Wilschenbruch.

Neues Klettergerüst und 7 Meter hohes BaumhausFür den Lions-Club Lüneburg-Ilmenau ist es das erste Projekt, das er in diesem Umfang unterstützt: Mehr als 52.000 Euro sind an Spenden bei den Adventskalender-Aktionen 2007 und 2008 sowie den Sommerbällen 2008 und 2009 zusammengekommen. Für das Geld wurden u. a. 5000 Setzlinge gepflanzt, das Gelände „entwildert“, Basketballkörbe installiert. Absolute Highlights: ein modernes Klettergerüst und ein knapp sieben Meter hohes Baumhaus mit Röhrenrutschen, das an diesem Wochenende fertig aufgebaut ist.

Einweihung Samstag 26. September 2009. Insgesamt zwei Jahre lang wurde in Zusammenarbeit mit dem Grünflächen- und dem Stadtforstamt gewerkelt, viele Mitglieder des Lions-Clubs sowie Mitarbeiter und Klienten der Jugendhilfe haben mit angepackt. An diesem Samstag wird der Spielplatz nun offiziell eingeweiht. Für Annette Brand ist das der krönende Abschluss eines Projektes, auf das alle Beteiligten stolz sind: „Jetzt sieht man, wofür man gespendet und gearbeitet hat und das entschädigt für alles“, so die Präsidentin. „Vielen Dank“, schickt Heidrun Girrulat hinterher. Denn: „Wir allein hätten uns das nie leisten können. Die Kinder sind begeistert!“

Quelle: luenepost.de



 
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